Guten Morgen Liebe Leute, Pöbel & Gesocks Erst mal die üblichen obligatorischen Floskeln zu dieser
hoffentlich heiss ersehnten neuen Ausgabe, welche diesmal sogar
pünktlich(!), wie geplant, auf den eidgenössischen
Bratwurst- & Biertag (oder wie war das mit dem 1. Mai schon
wieder?!) auf den globalisierten Politheftlimarkt drängt. Dies
trotz den üblichen nervigen, technischen Ärgernissen und
der Dauerüberlastung von uns Don Quichottes/-as, wobei wir uns
eigentlich an diesen Zustand schon lange gewöhnt haben müssten. Gentechnologie als Schwerpunktthema ist weggefallen. Nicht weil
uns inzwischen das Thema als unwichtig erschienen wäre oder weil
wir gar festgestellt hätten, dass "genverbesserte"
Tomaten schmackhafter sind (sind sie aber, d. T.!), sondern aus dem
einfachen Grund, dass wir schlussendlich nicht ausreichend
Textmaterial hatten. Irgendwie will das mit den Schwerpunktthemen
nicht so richtig klappen - ist ja aber eigentlich auch keine
Notwendigkeit. Wir denken, dass auch diese Nummer genügend andere
interessante und gute Beiträge enthält, die über
diesen Verlust bei weitem hinweg trösten werden - natürlich
wie gewohnt zum Dumpingpreis von drei lächerlichen Fränklis! In der vorliegenden Nummer gibt es neben den Beiträgen zu
"Gentechnologie" noch einen ausführlichen Bericht zur
People Global Action-Konferenz in Genf, sowie nähere
Informationen zur laufenden Anti-WTO-Kampagne. Dazu längere
Beiträge zu Rassismus und zum NPD/JN-Parteitag in Passau (D).
Desweiteren gibz was zu Bildungspolitik, Maquilas, Sprachgebrauch,
Irland, Vingrau und so weiter und in dieser Ausgabe kommt auch die
feministische Rubrik (lesenswertes zum 8. März, illegalisierte
Frauen und Interviews mit dem MigrantinnenRaum Aargau und der Fantifa
Bern) nicht zu kurz, ganz im Gegensatz zu anderen Politheftlis...
(boah - sind wir aber toll!). Um so schlechter steht es leider wieder
einmal um die regionalen Themen, da im rüebliländischen
Hinterland (gähn) sowieso nie was abgeht, wo es sich lohnen
würde, die Feder zur Hand zu nehmen. Jetzt müssen wir wohl
in Zukunft noch selber für die Schlagzeilen sorgen, wie?! Sehr gefreut und überrascht haben uns wiederum die
zahlreichen positiven Rückmeldungen und Briefe. Auch der
Umstand, dass praktisch die ganze Auflage (ohne Bedrohung und
Nötigung!) innert zwei Wochen an die Frau und den Mann gebracht
werden konnte, motiviert ungemein. Zum Glück säuft und
kifft der eine oder die andere von uns lieber als die Zeit als
karnikl-Verkäufer zu verplempern (wer ist hier wohl gemeint - d.
T.), so dass doch ein paar Exemplare fürs Archiv gerettet werden
konnten. Abos wird es auch weiterhin keine geben, da wir uns nach einem
Jahr Hasenfutter immer noch in unserer "Projektphase"
befinden und das ganze Teil an zu wenigen Leuten hängt. Aus
diesem Grund haben wir momentan (noch) keine Lust & Power
längerfristige Perspektiven zu entwickeln. Also Leute,
LeserInnen und KonsumentInnen: Finger aus dem Arsch! Meldet euch,
wenn jmd. Interesse hat, was zum karnikl beizutragen (redaktionelle
Mitarbeit, Texte schreiben, Strassenverkauf etc.). Aufmerksamen
Impressum-LeserInnen wird aufgefallen sein, dass wir unsere Auflage
um saftige 60% auf ganze 800 Exemplare erhöht haben. Nicht
schlecht was!? (Das bedeutet v. a., dass ihr das Ding kaufen, oder
noch besser, euch als WiederverkäuferInnen betätigen
sollt!) Zum Schluss noch einen ganz dicken Kuss für alle Leute, die
zu dieser Nummer was beigetragen haben. Dem Rest wünschen wir
viel Spass beim Lesen und schon jetzt einen schönen, heissen
Sommer. Zurück zur Hauptseite vom karnikl oder des KulturZentrums Bremgarten KuZeB
© 1997, 2010 Copyright beim Verein KulturZentrum Bremgarten KuZeB some rights reserved (Creative Commons BY-NC-SA). Geändert am 31. Mai 2009. Erstellt von Kire.